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Gegen
8:35 ging ein Anruf bei der Polizei Uelzen ein. Der Anrufer
meldete ueber Handy einen Unfall auf der B71 im Landkreis Uelzen.
Da der Anrufer orts-un-kundig war, konnte nicht eindeutig geklärt
werden, wo auf der B71 im Landkreis Uelzen der Unfall passierte.
Der sofort alarmierte Rettungshubschrauber
"Christoph 19" stieg hoch und flog zunächst die
Strecke B71 Uelzen - Salzwedel ab. Hier konnte die Besatzung
keinen Unfall entdecken. Zurück ging es Richtung Munster.
In Höhe der Abfahrt Brockhöfe (im Schiessgebiet) zwischen
Eimke und Lintzeler Kreuz fand die Besatzung das verunfallte
Fahrzeug. "Christoph 19" landete, Arzt und Rettungssanitäter
stiegen aus. Noch bevor die Unfallstelle abgesichert werden
konnte, fuhr ein - aus Richtung Munster kommendes - Fahrzeug
in den am Boden ausdrehenden Rettungshubschrauber von hinten
hinein. Der Pilot sass noch in dem Hubschrauber. Ein LKW, der
dem hineinfahrenden Fahrzeug folgte, konnte dem Hindernis gerade
noch ausweichen. Doch eines der noch drehenden Rotorblätter
riss dem LKW-Aufbau ein Loch in den Koffer. An dem Hubschrauber
vom Typ BO-105 S entstand erheblicher Schaden. Durch die Berührung
des Rotors mit dem LKW-Aufbau wurden die Triebwerke abrupt gebremst,
sodass es, nach Auskunft eines Technikers der Wartungsfirma
von "Christoph19", zu einer Überhitzung der Turbinen
und zu einem Schaden am Getriebe kam. "Das ist ein Totalverlust",
so der Techniker. Der Schaden wird auf 2,5 - 3 Millionen DM
geschätzt.
"Die Strasse war zum Zeitpunkt des Unfalls spiegelglatt"
sagte ein Mitglied der Feuerwehr Eimke, und weiter:"...der
Unfall, zu dem der Hubschrauber kam, war gar nicht so schlimm.
Alle Unfallbeteiligten sind nur leicht verletzt".
Der Hubschrauber wurde auf einem Tieflader verladen und abtransportiert.
Eine Spezialfirma begann sofort mit dem Auskoffern des Seitenstreifens,
da ausgelaufenens Kerosin in das Erdreich gesickert ist.
Pilot und Besatzung des Rettungshubschraubers blieben unverletzt.
Der Ersatzhubschrauber steht ab Sonntag zur Verfügung.
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