Uelzen - Info

General - Anzeiger

 

Lokales

"SPD-Fraktion hat Regieren gelernt"

Ein Original wurde 30

Geruhsame Schnäppchenjagd

Fehler beim Kreisverkehr

Eine Woche in den Alpen verbracht

Gedeihliches Vereinsleben und zahlreiche Ehrungen

Trittin und die falschen Anti-Atom-Lieder

Die Grünen spenden

CDU-Forum im Internet

Emotionen zwischen Erleichterung und Enttäuschung

Wankt jetzt auch der Zuckermarkt?

Für ein kühles Blondes unabdingbar

Geld vom Arbeitsamt

Wie sicher ist Hermes?

Gute Plätze bei Wettbewerb

Schule ohne Rassismus


Airbus Lüneburg

Einfachere Förderung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 









 

 

 
 
 
 
 

 

 
 



 
 

 
 
 

 
 


 
 
 

Ausgabe 08. Februar 2001



"SPD-Fraktion hat Regieren gelernt"
Dr. Peter Struck auf Neujahrsempfang der Uelzener Parteibasis
Uelzen (bk). Das Wetter war schlecht und die Zeit für einenNeujahrsempfang sowieso schon zu weit fortgeschritten, aber der Terminkalender eines Bundestagsfraktionsvorsitzenden ist voll. Und so ließ sich die Uelzener SPD-Parteibasis am vergangenen Sonntag nicht von Schnee und Eisglätte verschrecken und war wild entschlossen, mit den Pfunden zu wuchern, die eine Veranstaltung mit einem prominenten Mitglied aus dem eigenen Ortsverein an Erfolg versprachen: Dr. Peter Struck war im "Astefix" zu Gast. Nachdem die Ortsvereinsvorsitzende Ute Röhling einen Neujahrsempfang als Resümee und Ausblick für Parteiarbeit ausgemacht hatte, wies sie auf die bevorstehenden Veranstaltungen der Sozialdemokraten hin: Bürgermeisterkandidat Otto Lukat wird jeden Monat mit seinem roten Wohnwagen in den Ortsteilen Uelzens seinen "Otto-Info-Stand" eröffnen und so die heiße Phase des Wahlkampfes einläuten. Am 13. Februar gibt es in der Stadthalle eine Veranstaltung zur Schulpolitik, und am 25. Februar tut die Partei auf ihrem Kinderfasching etwas für kleine Närrinnen und Narren. Man wolle für die Kommunalwahl am 9. September Listen aufstellen, in denen "Innovation und Erfahrung zusammen spielen", sagte die Stadtvorsitzende und rief alle zur Mitarbeit und zu Ideenwettstreit auf. Nur so spiegele sich der Generationenwechsel, der 1998 mit dem Sieg bei den Bundestagswahlen vollzogen worden sei, auch in unserer Stadt wider. Von Peter Struck war ein Bericht aus Berlin erwartet worden, den er in knapp 90 Minuten zur Erläuterung der SPD-Bundespolitik nutzte. "Liebe Genossinnen und Genossen" begrüßte er die Anwesenden, eine Formel, die in der SPD leider immer mehr aus der Mode zu kommen scheint und die deshalb auffiel. Seine Darstellungen der SPD-Politik, die er "ähnlich wie sein Kanzler" als non plus ultra verkaufte, fanden unter Genossen und Sympathisanten natürlich fast nur Zustimmung. Ob es um die Rentenreform (viele im Saal würden davon sowieso nicht betroffen sein), die Steuersenkungen, den Abbau der Staatsverschuldung und die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit ging, es gab kaum Widerspruch.Interessant Strucks Ausruf: "Für einen Sozialdemokraten gibt es nichts Wichtigeres, Leuten, die arbeiten wollen, auch Arbeit zu geben. Es macht keinen Sinn, Arbeitslosigkeit zu finanzieren..." So hört man es weiter links von der SPD auch. Sollte sich so eine sehr frühe Koalitionsaussage für 2002 abzeichnen? Zur Kommunalwahl in Niedersachsen gab Struck für Uelzen eine eindeutige Empfehlung, die natürlich Otto Lukat hieß: "Wir brauchen keinen, der wirre Reden hält, wir brauchen einen, den wir vorzeigen können, der juristisch gebildet ist." Ansonsten verriet der Fraktionsvorsitzende nichts Spektakuläres, von Gesundheitsreform bis zu BSE und der Darstellung von Politik in den Medien wich er keinem der Stichworte aus, die die Bürger heutzutage umtreibt. Aber er hatte eben auch ein Heimspiel an diesem Wintervormittag.

Ein Original wurde 30
Frank Wiechel feierte mit Prominenten

Uelzen (bk). "Weil ich gerne feiere und nette Leute um mich habe", begründete Frank Wiechel, das nicht nur in unserer Stadt bekannte Udo-Lindenberg-Double, die große Feier zu seinem 30. Geburtstag. Das Sänger-Vorbild konnte diesmal zwar leider nicht kommen, da auf Tournee unterwegs, aber Promis waren trotzdem da, beziehungsweise wurden im "Astefix" erwartet. So Andy Feldmann, der Schöpfer der Werner-Filme, Peter Kroll-Vogel, Promi-Wirt auf Mallorca und Dieter Becken, Großinvestor aus Hamburg, der schon im letzten Jahr zehn Jahre Lindenberg-Double mitgefeiert hatte und immer wieder gern nach Uelzen und zu seinem Freund Wiechel kommt. Auch solche Exoten wie Julian Bartolomäi, Lamborgini-Händller aus Bremen, und Asphalt Hütte, Sänger und Comedy-Akteur, sollten zu den Gästen stoßen. Ganz besonders freute sich das Geburtstagskind über die originellen Geschenke seiner Gäste und die vielen Glückwünsche. Musikalisch brachten die Bianca Schomburg dar und die Gruppe "Rock Wood" aus Frankfurt/Oder. Man sieht daran, dass der Gastgeber seine Kontakte inzwischen auch auf die neuen Bundesländer ausgedehnt und dort neue Freunde gefunden hat. Die Fete mit zirka 150 Besuchern ging bis tief in die Nacht, ob Frank Wiechel mit dem hübschen Besen (siehe Foto) den Schnee vor der Tür gefegt hat, ist nicht überliefert...

Geruhsame Schnäppchenjagd
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der WSV geht in die letzte Phase
Uelzen (bk). Zwar waren die Bilder der Medien wie in jedem Jahr die gleichen: Wartende Kunden stürmen die Wühltische der großen Kaufhäuser. Ansonsten ließ sich der Winterschlussverkauf aber eher ruhig an. Die Temperaturen gestalten sich weiterhin für die Jahreszeit zu mild, der Winter lässt auf sich warten - was soll man also mit Pudel und dickem Pullover? Aber aufgepasst: Im Februar soll Väterchen Frost so richtig zuschlagen, prophezeien Wetterfrösche, die auf ihre Voraussagen schwören. Also verpassen Sie nicht den Endspurt in dieser Woche, doch nach einer schicken, warmen Jacke oder Stiefeln Ausschau zu halten. An das Darunter darf man aber auch bei fallenden Außentemperaturen denken, wie unser Foto beweist, das im Wäsche- und Dessousgeschäft "Apricot" in der Schuhstraße Uelzen entstand.

Fehler beim Kreisverkehr
Uelzen. Unter der Überschrift "Neuerungen im Verkehr" berichete der GA in der letzten Ausgabe über Änderungen in der Straßenverkehrsordnung. Irrtümlich berichteten wir, dass Verkehrsteilnehmer, die in einen Verkehrskreisel einfahren, Vorfahrt hätten. Das ist nicht richtig. Richtig ist, dass Verkehrsteilnehmer, die sich bereits auf dem Kreisel befinden, Vorfahrt haben. Wir bitten unseren Irrtum zu entschuldigen. Red.


Eine Woche in den Alpen verbracht
Böddenstedt/ Oberamdorf. Eine Woche lang genossen die Böddenstedter Sportfreunde die herrliche Alpenregion. Mit der Bahn ging es vom Hundertwasser-Bahnhof Uelzen nach Oberamdorf. Die Reise war von Irmtraud und Dieter Hufnagel Bestens organisiert. Tolle Wanderungen nach Kufstein, Bayrischzell sowie nach Insbruck standen auf dem Programm. Traumhaft schön war der Panoramablick vom Wendelstein, wo bei herrlichem Sonnenschein sogar die Zugspitze, Deutschlands höchster Berg, zu sehen war. Im Sporthotel "Wilder Kaiser" konnten die Sportfreunde im Duschtempel, Fitnessraum und im Hallenbad so richtig relaxen. Nachtwanderungen mit Fackeln sowie jeden Abend Live-Musik und Tanz werden sicherlich bei allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben.


Gedeihliches Vereinsleben und zahlreiche Ehrungen
Züchterverein mit Hauptversammlung
Uelzen. Die Mitglieder des Rassegeflügelzuchtvereins Uelzen und Umgebung e. V. trafen sich zur diesjährigen Jahreshauptversammlung in der Uelzener Hallengaststätte in der Eschemannstraße. Es war ein Mitgliederzuwachs um 20 Prozent zu verzeichnen. Auch die jugendlichen Züchter sind mit 20 Prozent im Verein vertreten. Es stimmt eben alles in diesem Verein, und die Liebe zum Tier verbindet alle. Ein guter Vorsitzender mit seinem Team sorgt für Harmonie, Geselligkeit und Kameradschaft für ein gesundes Vereinsleben. Auch eine Veränderung im Vorstand wurde vorgenommen: Für den 2. Vorsitzenden Ulrich Dyck wurde Dr. Klaus Frese und für den bisherigen Kassenprüfer, Karl Krickhahn, wurden Bernhard Engelhardt und Matthias Dyck gewält. Vereinsnadeln in Gold und Silber wurden vom Vorsitzenden, Matthias Behn, überreicht: Die Versammlungen im vergangen Jahr wurden im Durchschnitt von 50 Prozent der Mitglieder besucht. Nach der offiziellen Beendigung der Versammlung und gemeinsamem Essen wurde noch über diesjährige Aktivitäten diskutiert.
Dies sind unter anderem:
+ Busfahrt in den Zoo Hannover
+ Beteiligung an der Landwirtschaftsausstellung
+ Kreisjugendverbandstreffen
+ Rassegeflügelausstellung.


Trittin und die falschen Anti-Atom-Lieder
Die zu erwartenden Proteste störten des Umweltministers heile Öko-Welt bei seinem Besuch im Landkreis Uelzen
Bohlsen/Uelzen (bk). Am geschmackvoll gedeckten Tisch in der Bohlser Mühle bekennt sich Jürgen Trittin dazu, dass er zu den Menschen gehöre, die, wenn sie aus der Gemütsruhe heraus gekommen sind, mit einem guten Essen ihr Gleichgewicht wieder zurück gewinnen. Das legt den Schluss nahe, dass der Minister in letzter Zeit sehr viel gut essen musste. Aber vielleicht hat ihm die endgültige, glaubhafte Distanzierung von seiner Vergangenheit, von der als Hausbesetzer und linker Studentenfunktionär auf Druck der Opposition, von der als Atomkraftgegner und Demonstrant aus Koalitionsräson und Machterhaltungstrieb, ja gar keine schlaflosen Nächte bereitet? Beim Besuch in der Bohlser Mühle jedenfalls gab sich Trittin gelassen und angemessen interessiert im Gespräch mit Inhaber Volker Krause, der über seinen Einstieg in die ökologische Produktion erzählte. Vielleicht hatte er da schon für sich entschieden, dass er Uelzens Bahnhof kurzerhand links (oder rechts?) liegen lassen würde. Die Frage des regionalen Radios, ob er denn noch in der Kreisstadt erwartet werden dürfe, überhört er geflissentlich bei seinem kurzen Statement in die Mikrofone der zahlreich auf dem Hof des Ökobetriebes erschienenen Medien. Das ist ohnehin ein Schlag ins Gesicht für seine ehemaligen Demonstrationsfreunde im Wendland: Alle Bedingungen der Bürgerinitiative und des Grünen-Kreisverbandes seien doch erfüllt, der Endlagerbau Gorleben eingestellt. Im N3-Interview am Abend setzt er noch eins drauf: "Ich muss mich doch sehr über Herrn Ehmke (Bürgerinitiative Lüchow-Dannenberg - die Red.) wundern...Gerade als Atomkraftgegner muss man sich zu den Transporten bekennen." Und gefälligst den Protest dagegen einstellen! Mit solcher Art Meinungsäußerung hätte sich das Regierungsmitglied auf dem Uelzener Hundertwasserbahnhof natürlich keine Freunde gemacht. Ganz langfristig sei dieser Termin, auf dem Trittin auf Einladung der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen über die ökologische Modernisierung in Deutschland sprechen sollte, bestätigt gewesen, sagt eine enttäuschte Ariane Schmäschke, Grünes Stadtrats-Mitglied. So mussten sich die örtlichen Vertreter, wie Raimund Nowak, der über ökologisches Wirtschaften in der Region sprach, anhören, was die angereisten Demonstranten eigentlich Jürgen Trittin selber sagen wollten. "Das ist Prostitution, was da betrieben wird", rief ein aufgebrachter junger Mann. Ja, die Politik ist eine Hure - dieser Spruch ist uralt. Leider bestätigt er sich in jedem Jahrhundert in vielen Varianten aufs Neue. "Diese Technokraten der Macht...", wettert Hansel Sauerteig aus Lüchow. "Ich benutze schon gar nicht mehr den Begriff Rechtsstaat, weil sich der Staat das Recht macht, wie er will." Trotzdem war die Stimmung irgendwie heiter zwischen den vielen Traktoren und Transparenten. "Es ist doch gut, dass unser angekündigter Protest schon reicht, ihm ein schlechtes Gewissen zu machen", ist unter den Landwirten zu hören. Ob das mit dem schlechten Gewissen wirklich geklappt hat? Die Beamten der Polizei, des BGS und die Vertreter der Medienanstalten waren eindeutig in der Mehrzahl, und so hatte ziemlich jeder, der per Trecker vorfuhr, Gelegenheit, seine Meinung in irgendeine Kamera zu sagen. Die zufällig anwesende Regierungspräsidentin Ulrike Wolff-Gebhardt hatte Gelegenheit zur Kontaktpflege mit ihren Beamten. Dem Chef der Uelzener Polizei, Hans-Jürgen Felgentreu, war anzusehen, dass er einen "heißeren" Nachmittag erwartet hatte. Manchmal lugte sogar die Sonne zwischen den Schneewolken und Livemusik sorgte letztlich für ein I-Tüpfelchen. Nur der, für den der ganze Aufwand betrieben worden war, und der von Reporterkollegen wegen seiner Absage schon mal als "Weichei" bezeichnet wurde, schmiegte sich schon lange wieder in seine Staatskarosse. Angeblich auf dem Weg zu wichtigem Termin nach Hamburg. Wie wichtig sind einem Minister Termine mit seiner Parteibasis und seinen Wählern? Diese Frage hat sich bestimmt an diesem Nachmittag so mancher auf dem Bahnhofsvorplatz in Uelzen gestellt.



Die Grünen spenden
Kreis Uelzen. Über die 1999 erfolgte Erhöhung der Kreistagsdiäten können sich nicht nur die Abgeordneten freuen, so die Grünen, sondern auch soziale und kulturelle Einrichtungen. Denn die grüne Kreistagsfraktion investiert seit 18 Monaten ihre Diätenerhöhung in das Projekt KUSS (Kultur- und Sozialsponsoring). "Wir hatten die Selbstbedineung der anderen Parteien satt und haben sie deshalb stark kritisiert", so der grüne Kreistagsabgeordnete Jürgen Flesch. Aber den Worten sollten auch Taten folgen. So hatten Flesch und seine Fraktionskollegen im vergangenen Jahr unter anderem den Waldorfkindergarten in Weste und das Mediencafé von Radio ZuSa gefördert. In diesem Jahr dürfen sich gleich drei soziale Einrichtungen über eine Spende freuen: Der Verband alleinerziehender Mütter und Väter, der Pfadfinderstamm "St. Hubertus" und das "Untypische Gasthaus" in Dreillingen. Wer ebenfalls "KUSS" unterstützen möchte, kann seine Spende auf das Konto 25361 ( Stichwort: "KUSS") bei der Sparkasse Uelzen einzahlen.


CDU-Forum im Internet
Celle. Die CDU Celle diskutiert das Thema "Standortschließungen Bundeswehr" kann jetzt auch im Internet. Im Diskussionsforum der Homepage der CDU Celle haben Interessierte die Möglichkeit, ihre Meinung zu den Standortschließungen zu sagen. Die Internetadresse der Celler CDU lautet:www.cdu-celle.de


Emotionen zwischen Erleichterung und Enttäuschung
Einstimmiger Ratsbeschluss zu Sommerbädern Stadensen und Wieren Kallenbrock
(bk). Das Schützenhaus Kallenbrock war in den vergangenen Monaten die Kulisse für spannungsgeladene Abende. In der vergangenen Woche fand dies zumindest einen vorläufigen Abschluss: Auf einer öffentlichen Ratssitzung der Samtgemeinde Wrestedt fiel ein einstimmiger Beschluss, die Sommerbäder Stadensen und Wieren zu erhalten. "Manche Dinge gehen recht unspektakulär über die Bühne", meinte Ratsvorsitzender Lutke Ebeling, der die Sitzung leitete, lakonisch. Er betonte aber gleichzeitig gegenüber den wieder sehr zahlreich erschienenen Bürgern: "Wir verlagern ein großes Stück Verantwortung auf Sie. An dieser Stelle ein Dank, weil Sie sich eingesetzt haben und weil Sie konstruktiv mit den Gremien zusammen gearbeitet haben." Das ging vor allem an die Adresse der Aktivisten der Interessengemeinschaft Sommerbad Stadensen (ISO), die erst kürzlich zum eingetragenen Verein mutierten, und die Vorarbeiter der Aktion Sommerbad Wieren. Natürlich war der Abend nicht ungetrübt. Denn während man sich in Stadensen freut, eine Chance erhalten zu haben, und Joachim Evers von der "ISO" eigens für den einmütig agierenden Rat ein Trommelsolo bestellt hatte, nannte Dieter Schoop von der Aktion Sommerbad Wieren das ganze "keine Glanzleistung". "Man erwartet von engagierten Hobbypolitikern, dass sie einen Beschluss vorlegen, dem die Ratsmitglieder dann zustimmen können", rief er verbittert unter dem Beifall der Anwesenden in den Saal. Fakt bleibt aber dennoch: Die Erhaltung von zwei Bädern war im jetzigen Rahmen zu teuer (mit bis zu 300.000 Mark im Jahr). Die Stadenser und Wierener haben ein beispielloses Engagement bewiesen, auch wenn die Wierener Konzeption nach Meinung des Rates auf noch etwas wackeligen Füßen steht, zu wenig konkret ist in Sachen Kosteneinsparung. Eine Garantie ist der einstimmige Ratsbeschluss ohnehin nicht. Denn gehen die Besucherzahlen weiter zurück, ist der Bedarf für zwei Bäder in der Samtgemeinde einfach nicht gegeben, "dann haben wir unser Pulver verschossen", sagte Samtgemeindebürgermeister Harald Benecke. Das bedeute dann auch das mittelfristige Aus für beide. Der Beschluss sei lediglich die Grundlage für weitere harte, konkrete Arbeit. Und dabei regiert der Sparzwang! So wird im Jahr 2001 der Betrieb in beiden Bädern aufrecht erhalten. In Stadensen sollen die Vorschläge zur Kosteneinsparung konkret realisiert werden, ab 2002 entlässt die SG das Bad aus ihrer Trägerschaft. Über dann noch zu gewährenden Kostenzuschuss wird zu beraten sein. Wird die Konzeption für Kosteneinsparungen im Wierener Bad nicht konkretisiert, sieht sich die Gemeinde gezwungen, im Jahr 2002 das Angebot Sommerbad drastisch zu reduzieren. Die Eintrittsentgelte werden in Wieren bereits 2001 erhöht, in Stadensen nur, wenn der Badebetrieb beheizt abläuft. Es gibt also noch eine Menge Beratungs- und Diskussionsbedarf, denn mehr als 150.000 Mark im Jahr will sich die Samtgemeinde ihre zwei Bäder nicht kosten lassen.



Wankt jetzt auch der Zuckermarkt?
Interessante Informationsveranstaltung der Nordzucker AG Uelzen
(bk). "Auch hier wäre Existenzangst leicht zu schüren, aber genau das wollen wir nicht", sagte der Aufsichtsratsvorsitzende der Nordzucker AG, Klaus Wittenberg. Und er bezog diese Äußerung auf die in ein paar Jahren quasi Freigabe des Zuckermarktes weltweit. Die Nordzucker AG hatte an ihrem Standort Uelzen zum Informationsgespräch eingeladen. Neben der Regierungspräsidentin Ulrike Wolff-Gebhardt waren dem Uelzens Bürgermeister Günter Leifert, Ratsmitglieder und Fraktionsvorsitzende gern gefolgt. Vorstandsvorsitzender Götz von Engelbrechten sprach engagiert und anschaulich über die Entwicklung der norddeutschen Zuckerindustrie im Allgemeinen und den Strukturwandel nach der Fusion ZAG Uelzen/Braunschweig und ZVN (Zuckerverbund Nord) zu Nordzucker im Besonderen. "Wir waren von den Zielen dieses Zusammenschlusses überzeugt", sagte er. Die Realität und der Erfolg geben den Bemühungen Recht: Es gibt eine nachhaltige Sicherung des Zuckerrübenanbaus, die bäuerliche Eigenstruktur wird erhalten, Nordzucker hat sich als schlagkräftiges Unternehmen positioniert. Letzteres nicht erst durch den Zukauf von Unternehmen auf dem Gesundheitssektor. "Wir wollen Branchenbester in Europa werden", steckt von Engelbrechten die ehrgeizigen Ziele ab, und Nordzucker hält bereits Marktanteile in der Slowakei, Tschechien und Polen. Die Bemühungen dort sind aber noch lange nicht abgeschlossen. Götz von Engelbrechten machte den Anwesenden klar, warum die Zuckermarktordnung, gut funktionierender Teil der EU-Agrarpolitik und seit 1968 in Kraft, unbedingt erhalten bleiben muss, mit dem Beitritt osteuropäischer neuer Partner ausbaufähig ist. Mit einiger Sorge sehe man Politikerversprechen an Entwicklungsländer, die gerade auf dem Zuckersektor Zugang zum europäischen Markt bekommen sollen. Diese Frage treibt auch Ulrike Wolff-Gebhardt um und zum Kontakt mit den Verantwortungsträgern in Berlin: "Welches sind die Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt in der Region, wenn die Zuckermarktordnung fällt", fragt sie in die Runde. Eine Antwort kann es heute darauf nicht geben. Die Nordzucker AG ist ein starkes Unternehmen, wie sehr anschaulich klar gemacht wurde. Mit 100 Millionen Investition allein am Standort Uelzen für das neue 80.000 Tonnen Silo, den Rübenhof und das Service Center wird man Konkurrenz gut stand halten können.


Für ein kühles Blondes unabdingbar
Landwirtschaftskammer lud zur 49. Landesbraugerstenschau Uelzen
(bk). "Hopfen und Malz - Gott erhalt's". An der Vervollständigung dieses Spruchs aller Bierbrauer scheiterte in einem Fernsehquiz jüngst die Kandidatin bereits mit der 200-Mark-Frage. Nun, die Teilnehmer der 49. Landesbraugerstenschau, zu der die Landwirtschaftskammer Hannover geladen hatte und die in der vergangenen Woche in der Stadthalle in Uelzen statt fand, hätten mit dieser Art Reim keinerlei Problem gehabt. Aus ganz Niedersachsen war Fachkompetenz zur Vortragsveranstaltung in die Hundertwasser-Stadt gekommen, um über Ergebnisse ihrer Arbeit und "die Koordinierung der Anforderungen an Anbauer und Verwerter", so Arbeitsgemeinschaftsvorsitzender Hans-Jürgen Seele, zu sprechen. Trotz deutlichen Flächenrückgangs (Abnahme um 10.000 Hektar) lagen die Erträge im vergangenen Jahr mit 50 Dezitonnen pro Hektar im guten Durchschnitt. Insgesamt wurden damit im Jahr 2000 170.000 Tonnen dieser wichtigen Voraussetzung für ein gutes Bier produziert. Der Laie würde in den im Foyer der Stadthalle ausgestellten Braugersten-Mustern niemals einen Unterschied erkennen können. Auch tragen sie nicht so klangvolle Namen, wie etwa Kartoffelsorten. Dem fachmännischen Blick der angereisten Landwirte und Vertreter der Vermarktungsfirmen entgehen Qualitätsmängel aber nicht. Einen ganzen Vormittag lang standen die kleinen Körner im Mittelpunkt allen Interesses. Es wurde gesprochen über Ergebnisse der Anbau- und Sortenversuche 2000 sowie Sortenempfehlungen 2001, über gezielten Pflanzenschutz und Anforderungen zur Erhaltung und Verbesserung der Verarbeitungseigenschaften und der Malzqualität.




Geld vom Arbeitsamt Uelzen.
In kurzer, leicht verständlicher Form gibt die handliche Broschüre "was? wie viel? wer?" in Stichworten einen Überblick zu den finanziellen Hilfen der Arbeitsämter. Die Informationsschrift ist ein wichtiger Ratgeber für Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen. In der neuen Ausgabe wurden alle gesetzlichen Änderungen berücksichtigt. Personalchefs erfahren zum Beispiel, welche finanziellen Leistungen in Betracht kommen können, wenn sie arbeitslose Jugendliche, Schwerbehinderte oder Langzeitarbeitslose einstellen wollen. Beschrieben werden auch alle arbeitsmarktpolitischen Hilfen wie etwa mögliche Eingliederungszuschüsse bei Neueinstellungen oder die Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz. Nützlich ist das Anschriftenverzeichnis aller Dienststellen der Arbeitsverwaltung im Bundesgebiet im Anhang der Broschüre. Zu finden sind dort auch die Anschriften und Telefonnummern der Berufsinformationszentren (BIZ), der JOB-Vermittlungsstellen, der Hochschulteams sowie der Fachvermittlungseinrichtungen und der Künstlerdienste. Der Ratgeber "was? wie viel? wer?" wird ab sofort bei allen Geschäftsstellen des Arbeitsamtes in Uelzen, Dannenberg, Lüchow und Soltau kostenlos ausgegeben. Weitere aktuelle Informationen über Dienste und Leistungen der Arbeitsverwaltung sind im Internet unter www.arbeitsamt.de abrufbar.


Wie sicher ist Hermes?
Lüneburg. Werden in Ihrem Unternehmen Geschäfte mit hohem wirtschaftlichen und politischen Risiko getätigt? Haben Sie bereits nach einer kostengünstigen Risikoabdeckung derartiger Geschäfte gesucht? Dann sollten Sie als Exporteur, der laufend ausländische Kunden in verschiedenen Ländern beliefert, dieses Risiko durch die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistungen des Bundes minimieren. Absicherung für Exporteure Die Exportwirtschaft erhält mit diesem Instrumentarium eine umfassende, verwaltungsmäßig einfache und kostengünstige Absicherung gegen wirtschaftliche und politische Ausfuhrrisiken. Um den im Export tätigen Firmen einen tieferen Einblick in die Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung zu ermöglichen, findet am 7. Februar 2001 um 10.30 Uhr in der IHK Lüneburg-Wolfsburg, Am Sande 1, 21335 Lüneburg, in Zusammenarbeit mit der Hermes Kreditversicherungs-AG eine Informationsveranstaltung statt. Die Teilnahme an dem Informationstag ist kostenlos. Anmeldungen nimmt die IHK unter Tel. 04131/ 742-127, Fax 742-180, E-Mail: bock@lueneburg.ihk.de, entgegen.




Gute Plätze bei Wettbewerb
Lüneburg. Am Regionalwettbewerb "Jugend musiziert" in Lüneburg nahmen auch Schüler der Musikschule für Kreis und Stadt Uelzen teil und erreichten gute Platzierungen. Übersicht Fach Violine: Mara Neugebohren, Altersgruppe I b , 3. Platz; Inga Schuchmann, Altersgruppe II, 2. Platz; Hanna Brockmann, Altersgruppe III , 2. Platz; Wiltrud Weidner, Altersgruppe IV, 1. Platz. Inga Schuchmann und Hanna Brockmann waren bereits bei einem früheren Wettbewerb erste Preisträger im Fach Violine-Duo und Hanna Brockmann zusätzlich erste Preisträgerin im Fach Violine-Solo.

 

Marschall bei der IHK Lüneburg.
Die Möglichkeiten regionaler Wirtschaftkooperationen standen im Mittelpunkt des Gesprächs, zu dem IHK-Hauptgeschäftsführer Jens Petersen den Marschall der Wojewodschaft Niederschlesien Prof. Dr. Jan Waskiewicz in der IHK empfing. Petersen machte seinem polnischen Gast gegenüber deutlich, wie vielfältig bereits heute die Geschäftsbeziehungen von Unternehmen des IHK-Bezirks mit dem örtlichen Nachbarland sind und welchen hohen Stellenwert die Kontakte zur polnischen Wirtschaft für die IHK haben. Waskiewicz erläuterte seinen deutschen Gesprächspartnern die wirtschaftliche Situation in Niederschlesien. Dabei wurde eine Reihe von Parallelen zum IHK-Bezirk deutlich. So spielen auch in Niederschlesien die Automobilindustrie mit ihren Zulieferern, die Ernährungswirtschaft und der Tourismus eine besondere Rolle. Eine besondere Attraktivität erhalte das Gebiet für ausländische Investoren durch das hohe Angebot an Hochschulabsolventen aus den Reihen der rund 100.000 Studierenden im ehemaligen Breslau. Von besonderer Bedeutung für die Entwicklung der Region sei inzwischen die Einrichtung eines "Niederschlesischen Davos" in Kreisau. Der dort geführte Dialog von Politik und Wirtschaft führe immer wieder zu neuen regionalwirtschaftlichen Initiativen.

Gute Jugendarbeit als Grundlage für gute Wettkampfergebnisse

Melzingen. Der Spielmannszug hatte extra seinen Übungsabend verschoben, um die Generalversammlung des Melzinger Schützenvereins mit neu einstudierten Stücken zu eröffnen. Nachdem der erste Vorsitzende Hans-Ludwig von Meltzing den amtierenden König Horst Flügge und den Ehrenvorsitzenden Albert Freidrichs begrüßt hatte, nahm er die Ehrungen verdienter Mitglieder vor. Für seine Verdienste als Schützenkönig erhielt Flügge vom ersten Vorsitzenden die traditionellen silbernen Eicheln. Ebenfalls mit silbernen Eicheln wurde Andreas Bunk für seine aufopferungsvolle Arbeit als Jugendleiter ausgezeichnet. Dass der Melzinger Schützenverein sehr gute Jugendarbeit leistet, zeigt sich auch in zahlreichen Wettkämpfen und Vergleichsschießen. Hier erzielte der Verein im vergangenen Jahr stets gute Ergebnisse. Weiter blickte von Meltzing in seinem Jahresbericht auf die Aktivitäten des vergangenen Jahres zurück: Das Vereinsjahr begann traditionell mit Kopfwurstessen für die Dorfgemeinschaft. Auch der Spieleabend, den der Verein seit Jahren ausrichtet, war gut besucht. Als Besuchermagnet erwies sich auch das vom Schützenverein organisierte Osterfeuer. Einer der Höhepunkte im abgelaufenen Vereinsjahr war die Festveranstaltung zum Patenschaftsjubiläum mit der Melzinger Patenbatterie aus Munster, das die Schützen gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr, der Dorfjugend, dem Altenkreis, den Mitgliedern des Schwienauer Gemeinderates und der Melzinger Dorfgemeinschaft auf die Beine gestellt hatten. Die Verbundenheit der Melzinger zu ihrer Patenkompanie zeigte sich auch bei der gemeinsamen Kranzniederlegung zum Volkstrauertag zusammen mit den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr am Melzinger Dorfbrunnen. Ausführlich war der Jahresbericht von Schießsportleiter Günther Bunk: Er berichtete von den erfolgreich durchgeführten Vereinsmeisterschaften Kleinkaliber, Luftgewehr und -pistole. Kreismeister in der Einzelwertung Luftgewehr wurde Marlis Seifert. Erfolge erzielte der Verein bei den Landesmeisterschaften in Hannover. Der absolute Höhepunkt des Jahres war das Ausschießen des Jahrtausendkönigs: Um allen Schützen die Möglichkeit zu geben Jahrtausendkönig zu werden, wurden die Sperrfristen zur Wiedererlangung der Königswürde aufgehoben. Jahrtausendkönig wurde die amtierende Majestät Horst Flügge, der nun ein weiteres Jahr mit seiner Frau Gundula regieren wird. Bei den anschließenden turnusgemäßen Neuwahlen gab es keine großen Veränderungen: der stellvertretende Vorsitzende Detlef Seifert sowie Schießsportleiter Günther Bunk wurden einstimmig wiedergewählt.



Schule ohne Rassismus
Jugendprojekt an der Fritz-Reuter-Schule Bevensen (KGS)
Bad Bevensen (ehs). "Schule Ohne Rassismus" - davon Nathalie M. und Anne B. von ihrem Politiklehrer Rolf Hartmann im Unterricht und wurden aktiv, begeistern sich für dieses Projekt. Es ist 1988 in Belgien entstanden, als sich Schülerinnen und Schüler, Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeit in Antwerpen zusammensetzten, um zu überlegen, wie dem Rassismus das Wasser abgegraben werden kann. Sie suchten nach einer Idee, mit der viele Gruppen und Initiativen ihre Energie bündeln können, um die Wirkungen der Antirassismusarbeit auszuweiten. Ihr Projekt hat sich heute zu einer Bewegung entwickelt, die öffentlichkeitswirksam und erfolgreich in Belegen und in den Niederlanden wirkt, als Pilotprojekt der europäischen Jugendkampange "all different - all equal" 1995 in Deutschland, Frankreich und England gestartet ist. Vorurteile müssen aus der Welt geschafft und jegliche Diskriminierung verhindert werden. "Respekt und Toleranz sind die Stichworte", so die beiden Schülerinnen, die am Anfang ihrer Arbeit stehen, das Projekt den Lehrkräften vorgestellt haben, jetzt eine Arbeitsgemeinschaft gründen und in die Klassen gehen, Aktionen planen. Erste Voraussetzung für eine "Schule Ohne Rassismus" ist, dass Regeln diskutiert werden. Eine Neinsagen zum Rassismus, das heißt, Sorge dafür tragen, dass andere nicht wegen ihres Glaubens, des Geschlechts und der sexuellen Orientierung, ihrer Hautfarbe und Herkunft, einer Behinderung, der Schulart usw. diskrimiert werden. "Für uns bedeutet es eine Schule ohne seelische und körperliche Gewalt ohne jegliche Diskriminierung und Verletzung", führen die beiden Initiatoren aus der 10. Klasse weiter aus. "Das fängt schon im Kleinen und nahezu unbemerkt an, mit fiesen Wörtern und Sprüchen im alltäglichen Sprachgebrauch, dem Wegschauen, wenn andere fertiggemacht werden...". Die Regeln im Miteinander müssen erstmal "in die Köpfe" und Akzeptanz finden. "70% aller Schüler, Lehrer und Mitarbeiter der Schule müssen sich in eine Liste tragen, Aktionen laufen, Diskriminierung und Hass im Unterricht thematisiert werden,- bis dann irgendwann ein Schild "Schule ohne Rassismus" an der KGS hängt, mahnt, dem heimlichen und offenen Rassismus, dem Extremismus, der Diskriminierung und Gewalt engagiert entgegenzutreten - es auch als künftige Aufgabe zu sehen und nicht als einmaliges Jugendprojekt. Bisher haben übrigens in Deutschland erst 40 Schulen diesen Titel, befolgen erfolgreich die Regeln und Grundsätze

Eröffnung rückt in greifbare Nähe
Neues B&K BMW-Autohaus kurz vor seiner Fertigstellung
Uelzen (bk). Axel Bahr, der Filialleiter des B&K BMW-Autohauses in Uelzen bedankt sich am Ende des Gesprächs für die guten Wünsche nach starken Nerven. Aber eigentlich geht es jetzt ja in die letzte Kurve, der sportlichen Vergleich sei erlaubt. Nachdem die Abteilung für Gebrauchtwagen mit dem kompetenten B&K-Ansprechpartner Oliver Viets bereits auf dem neuen Firmengelände Nordallee/Fischerhofstraße erreichbar ist (Telefon 0581/9700044), zieht am Wochenende Ende Februar die gesamte Mannschaft nach. Ab Montag, 26. Februar, werden alle, der Verkauf, die Werkstatt und die Zweiradabteilung im Gewerbegebiet an der B4 erreichbar sein. Wer den Baufortschritt verfolgt, scheint das für unmöglich zu halten, aber in dem neuen, attraktiven Gebäude haben nur noch die Möbeltischler ihre Arbeit zu verrichten. Alles andere ist fertig. Die großzügige Neuwagenhalle, das originelle Rondell der Büros, die Motorrad-Ausstellung und die Werkstätten für Auto und Zweirad verfügen dann endlich über den Platz, den eine anspruchsvolle Präsentation braucht, eine moderne Werkstatt mit all ihren Leistungen beansprucht. Natürlich wird es eine große Eröffnungsfeier geben, verspricht Axel Bahr. "Mit vollem Programm", wie er sagt. Die aber erst am Wochenende des 17. und 18. März. Dann ist das Wetter freundlicher und das erste Grün um den 2.000 Quadratmeter großen Neubau wird auch sprießen...
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Airbus Lüneburg
Lüneburg.
Was nur um alles in der Welt hat der Funkspruch ,,Romeo Papa" mit Lüneburg zu schaffen? Sehr viel, denn der Airbus, der den Namen Lüneburg trägt, hat die Kennzeichen D-AIRP und wird deswegen im Funksprechverkehr ,,Romeo Papa" genannt. Als vor 25 Jahren der erste Airbus der Lufthansa auf den Namen Lüneburg getauft wurde, wurde mit viel Aufwand gefeiert. Mittlerweile ist schon der dritte Airbus namens ,,Lüneburg" ein Botschafter der Lüfte für die Salzstadt, also schon etwas Routine. Und diese dritte Maschine übernahm die Lufthansa vor fünf Jahren, am 31. Januar 1996, die Taufe folgte im August. Also stehen gleich zwei Geburtstage an. Ein Zufall wollte es, dass auch Oberbürgermeister Ulrich Mädge im vergangenen Jahr mit der ,,Lüneburg" flog. Der Airbus ,,Lüneburg", da ist sich der OB sicher, sei eine ausgezeichnete Werbung für die Stadt, allemal weil sie zwei gute Produkte miteinander verbindet: die Markennamen Airbus und Lüneburg. Künftig erhoffe sich die Stadt, wenn der neue Airbus A380 in Hamburg gebaut wird, auch einen Beschäftigungsschub für die Region Lüneburg. Schließlich sollen tausende von Arbeitsplätzen entstehen - wenn die Gerichte das Vorhaben nicht doch stoppen. Zur Geschichte: Der erste Lüneburg-Airbus wurde im Mai 1976 getauft, das zweite Flugzeug dieses Namens ging 1983 an den Start.


Gewinner der "Flirt-Party"
Die Gewinner der "Erotic Flirt Party" -Telefonaktion des General-Anzeigers heißen: 1. Daniela Steinicke, Holdenstedt
2. Iris Lehmker, Uelzen
3. Stefanie Kutschka, Uelzen
4. Sven Hentschel, Hohnstorf
5. Carmen Korn, Uelzen


Katastrophale Streichliste
Lüneburg (sp). Im Zuge des Truppenabbaus bei der Bundeswehr soll Lüneburg eine ganz bittere Pille schlucken, der Standort wird von 2205 Soldaten und Zivilbeschäftigten auf 1640 verkleinert. Das Panzerbataillon 84 in der Schlieffen-Kaserne und die Panzerkompanie 80 in der Theodor-Körner-Kaserne stehen auf der Streichliste von Verteidigungsminister Rudolf Scharping. "Diese Liste ist eine Katastrophe für Lüneburg", sagt Oberbürgermeister Ulrich Mädge, "ein schwarzer Tag für den Standort Lüneburg, wir haben hier in der Region mit harten Fakten und viel Emotion seit dem Früjahr vergangenen Jahres für den Erhalt des Standortes in seiner bisherigen Größe gekämpft, und wir werden dies auch weiterhin tun." Landrat Franz Fietz: "Hier geht das ganze schwere gerät weg, das wir bei Waldbränden oder Hochwasserkatastrophen dringend benötigen." Sowohl fietz wie auch Mädge sind sich einig: "Dieser Enrwurf des Verteidigungsministeriums ist so nicht nachzuvollziehen. Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Diese Liste lässt noch Fragen offen." Die gemeinsamen Bemühungen von Stadt und Kreis sehen die beiden Verwltungschefs dennoch nicht als völlig erfolglos an. Neben dem Panzeraufklärungsbataillon 3 wird Lüneburg jetzt offenbar zwei Versorgungskompanien erhelten. Dahinter verbergen sich wahrscheinlich die Instandsetzungs- und die Nachschubkompanie, die jetzt schon hier stationiert sind und neu und größer zugeschnitten werden. Abzuwarten bleibt, wie sich die Bundeswehrstruktur bei den Aufklärerbataillonen auswirkt. Auch hier könne Lüneburg noch Unheil drohen, also ein Truppenabbau, so Mädge. er führte am Montag Telefongespräche mit dem Verteidigungsministerium, dem Innenministerium in hannover und Kommandeuren am Standort. "Ich fordere das Verteidigungsministerium auf, siene Entscheidung gegen den Standort Lüneburg anhand der selbst aufgestellten 49 Kriterien offen zu legen, da sonst der eindruck entstehen könnte, das nicht nur nach Sachargumenten entschieden wurde." Völlig offen ist die Frage, wie die reduzierung sich auf die Standortverwaltung auswirkt, dazu waren Montagmorgen noch keine klaren Aussagen zu bekommen. Die Bundeswehr ist in Lüneburg bisher in folgenden einheiten vertreten: Panzerbataillon 84, Panzeraufklärungsbataikllon 3, Heeresmusikkorps 3, Panzerpionierkompanie 80, 5.Kompanie des Instandsetzungsbataillons 141, Teile der 8. Kompanie des Nachschubbataillons 11, Verteidigungsbezirkskommando 25, Sanitäter, Kreiswehrersatzamt und Standortverwaltung. Die Streichliste sorgte auch bei den Bundeswehr-Kommandeuren am Standort für Verwirrung. Oberstleutnant Manfred Ertl vom Panzerbataillon 84: "Wir kommen gerade von einer zweiwöchigen Übung aus Bergen-Hohne zurück, und dann diese Nachricht, traurig, wir haben hier einen intakten Verband, eine traumhafte Kaserne und jede Infrastruktur. Uns hat das parteiübergreifende Engagement der Politiker für uns beeindruckt, aber wir als Soldaten haben, so schwer es auch fällt, die Entscheidung auszuführen." Montagmorgen hat Scharping den Verteidigungsausschuss des Bundestages über Pläne informiert. Jetzt wird am 31. Januar das Bundeskabinett über den Entwurf unterrichtet. Mit den Ministerpräsidenten der Länder wird das Konzept möglichst in der ersten Hälfte des Februar offiziell erörtert. Noch Anfang der 90er Jahre dienten mehr als 5000 Soldaten in Lüneburg, heute sind es noch rund 2000. Die Planungen laufen im Verteidigungsministerium unter dem Titel: "Die Bundeswhr der Zukunft- Feinplanung und Stationierung". Demnach wird die künftige Bundeswehr in 462 Standorten stationiert bleiben. In 40 Standorten wird der Umfang wesentlich reduziert. 39 Standorte (ohne Kleinstandorte) werden geschlossen. Die genaue Anzahl der zu schließenden Liegenschaften kann erst mit Abschluss der noch ausstehenden Standort- und Liegenschaftsoptimierung entschieden werden. Die Zahl der Kleinstandorte mit bis zu 50 Dienstposten wird von heute 166 auf insgesamt 74 verringert. Dabei werden 20 Standorte geschlossen. Hinzu kommen 77 Gemeinden, in denen weiterhin Soldaten und zivile Mitarbeiter der Bundeswehr Dienst leisten werden, deren Dienstellen ihre Eigenständigkeit aber verlieren. Hierzu zählen etwa Wehrdienstberater, Güteprüfstellen und Verbindungskommandos.



Einfachere Förderung
Uelzen. Das Förderungsrecht für die Einstellung Schwerbehinderter ist neu geregelt worden. Mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit Schwerbehinderter, das am 1. Oktober 2000 in Kraft getreten ist, wurde die "Besondere Förderung der Einstellung und Beschäftigung Schwerbehinderter" nach dem Schwerbehindertengesetz aufgehoben und durch zusätzliche Fördertatbestände für die Gewährung von Eingliederungszuschüssen im Dritten Sozialgesetzbuch ersetzt. "Durch die Einbindung der Förderleistungen für Schwerbehinderte in das SGB III wird eine Verwaltungsvereinfachung und bessere Transparenz für die beteiligten Stellen erreicht" versichert Arbeitsberater Horst Kriegel vom Arbeitsamt Uelzen. Einen "Eingliederungszuschuss für besonders betroffene Schwerbehinderte", so der Name der neugeschaffenen Leistung, können Arbeitgeber nun auch bei der Einstellung eines Schwerbehinderten erhalten, der wegen Art und Schwere der Behinderung im Arbeitsleben besonders betroffen oder langzeitarbeitslos ist.Schwerbehinderte sind nach einer Integrationsphase in der Regel meist voll leistungsfähig. Viele Behinderungen werden durch andere Fähigkeiten und Qualifikationen kompensiert. Voraussetzung ist allerdings, dass der Arbeitsplatz behindertengerecht eingerichtet ist. Weitere Infos erteilt das Arbeitsamt unter Tel. 0581/939-223


Mangelhafte Fahrzeuge
Uelzen. Im vergangenen Jahr hat sich der sicherheitstechnische Zustand der in Uelzen geprüften Pkw gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Dies teilt der TÜV Nord mit. So betrug der Anteil der TÜV-geprüften Fahrzeuge ohne Mängel 39,4 Prozent auf, im Vorjahr waren es 37 Prozent. Leicht zurückgegangen ist der Fahrzeuganteil mit schweren Mängeln: Von 18,6 auf 15, 2 Prozent.

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