Uelzen - Info

General - Anzeiger

 

Lokales  
  
 

Ausbau der Bahnlinie

Chance für die Region

Aufstiegsfortbildung

"Verläßliche Grundschule für alle bezahlbar"!

Literatur-Kurs bei der VHS

Schlesier feiern im Landkreis Ihr 50 jähriges Bestehen

Schützenfest in Oldenstadt und Weste

Wird Seedorf das schönste Dorf

Turmbläser blasen jetzt auch vom Rathausbalkon

Teutonia Handballerinnen aufgestiegen

Wege im Ausschuß

Förderung für Seepark

Bauernmarkt i.d. Passage

Ausgabe - 12. Mai 1999

Alarmübung "Kartoffelscheune brennt!"

Lehmke (mr.) An einer Alarmübung der Samtgemeinde Wrestedt waren unter der Leitung von Gemeindebrandmeister Henning Tipp und Stellvertreter Fred Hilmer die Freiwilligen Feuerwehren Lehmke, Wieren, Bollensen, Drohe, Emern, Kahlstorf und Ostedt beteiligt, sechs Löschgruppenfahrzeuge und ein Tanklöschfahrzeug im Einsatz.
Alarmiert wurde um 17.57 Uhr. Vorgefundene "Lage": Auf dem Hof Lutke-Ebeling in Lehmke brannte eine Kartoffelscheune. Im verqualmten Nebengebäude, wo ein Lkw mit Gefahrgutkennzeichnung für Schwefelsäure gestanden hatte, wurden zwei Personen vermißt.
Die Wasserversorung mußte von vier Hydranten aus aufgebaut werden. Die Wierener Wehr war in Chemieschutzanzügen auf der Suche nach den Vermißten, verstärkt durch Atemschutzgeräteträger aus anderen Wehren.
Als erste Wehr war Lehmke um 18.03 Uhr eingetroffen.
Die Arbeit der Wehren wurde von den Ortsbrandmeistern aus Wrestedt, Stederdorf, Nettelkamp und Nienwohlde begutachtet, der Verlauf der Übung war ohne wesentliche Beanstandungen, das Übungsziel wurde erreicht.
Dazu gehörte neben dem Aufbau einer Wasserversorgung über längere Wegstrecken auch der Einsatz von Atemschutzgeräten und Chemie-schutzanzügen sowie die Zusammenarbeit der Wehren untereinander.


Ausbau der Bahnlinie

Uelzen/Bonn (pm). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Jürgen Hedrich hat sich erneut bei der Bundesregierung nach dem Planungsstand für den Ausbau der Bahnstrecke Uelzen-Stendal hinsichtlich der Untertunnelung der B 4 erkundigt.
Hedrich, der bereits mehrfach widersprüchliche Informationen über Planung, Baubeginn und Finanzierung erhalten hat, will nun vom zuständigen Verkehrsminister Müntefering wissen, wann die Bundesregierung mit dem Baubeginn rechnet und wie die Finanzierung aussehen soll. "Bund und Land" , so Hedrich, "können sich nicht immer vor einer klaren Aussage drücken, da die Kommune Planungssicherheit benötigt und der Bürger Anspruch auf die Lösung der unhaltbaren Verkehrssituation vor Ort hat." Jetzt wartet er auf Antwort.


Chance für die Region:
Überstundenabbau mit dem Arbeitsamt
Uelzen (mr). Eine Chance für die Unternehmer in Uelzen und im Landkreis: In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt könnte ihnen ein großes Problem abgenommen werden. Was in Rheinland-Pflalz auf spektakuläre Weise Erfolg hatte, könnte auch in unserer Region Schule machen.
Rückblick: Fast zwei Milliarden angefallene Überstunden auf der einen und über vier Millionen Arbeitslose auf der anderen Seite: die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland 1998. Mit einem Modellversuch war das Arbeitsamt in Neuwied (Rheinland-Pfalz) erfolgreich, das sich an die Arbeitgeber gewandt und seine Arbeitskräfte angeboten hatte.
Das Ergebnis der Aktion war von Erfolg gekrönt, weil die angesprochenen Arbeitgeber ihre Chancen erkannten. Die Überstunden konnten abgebaut, neue Jobs geschaffen werden.
Jetzt will auch das Uelzener Arbeitsamt die Arbeitgeber der Region ganz gezielt auf die Überstundenproblematik ansprechen.
"Durch unser Vermittlungs- und Beratungsangebot möchten wir Betrieben helfen, Überstunden abzubauen und personelle Engpässe bei Auftragsspitzen zu überwinden", bietet Manfred Posekardt, Leiter der Arbeitsvermittlung und Arbeitsberatung beim Arbeitsamt Uelzen, an.
"Viele unserer Arbeitslosen sind gut gerüstet für einen neuen Job in Industrie, Handwerk oder Dienstleistungsbereich. Durch die Förderung der beruflichen Weiterbildung wurden im vergangenen Jahr allein über 1800 Personen aus dem Arbeitsamtsbezirk Uelzen geschult." Wer bereits jetzt das Arbeitsamt in Anspruch nehmen will, kann sich jederzeit unter Tel. (0581) 939444, Fax 939752 melden.

Mit dem Sofortprogramm richtig gelegen

Uelzen (mr). Die Tatsache, daß die Arbeitslosenzahlen im Landkreis deutlich zurückgegangen sind, wertete Arbeitsamtschef Ernst Niemann auf der Pressekonferenz am Freitag als "saisonalen Effekt". Um 8,8 Prozent verringerte sich die Zahl auf 4677, immerhin sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Hocherfreut wurde festgestellt, daß die Zahl der unter 25jährigen Arbeitslosen innerhalb eines Monats um 28,1 Prozent zurückgegangen ist. 168 junge Menschen haben dank des Sofortprogrammes der Bundesregierung entweder Arbeit gefunden oder sind in sinnvollen Maßnahmen untergebracht. Um rund ein Drittel wurde der Vorjahresstand unterschritten.


Aufstiegsfortbildung: Sorgen um Mittelstand
"Der besorgniseregende Mangel an Unternehmen in Deutschland wirkt sich besonders negativ auf den Arbeitsmarkt aus", erklärte jetzt der CDU-Bundestagsabgeordnete Klaus-Jürgen Hedrich anläßlich der Haushaltsberatungen zur Förderung der Aufstiegsfortbildung. Im Schnitt sorge jeder neue Existenzgründer für drei neue Arbeitsplätze, weshalb die Gründung neuer Betriebe ein überaus wirksames Mittel zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit sei.

Uelzen/Bonn (pm). Wie Hedrich weiter erläuterte, wirkt sich der Mangel an qualifizierten Betriebsführern zudem in zunehmender Weise bedrohlich auf den reibungslosen Generationswechsel in den Unternehmen aus.
"Allein im Handwerk stehen in den nächsten Jahren rund 200000 Betriebe zur Übergabe an. Rund 50000 Betriebe - und damit zugleich eine halbe Million Arbeitsplätze - sind akut von Aufgabe bedroht", sagte der MdB.
In der vergangenen Legislaturperiode wurde mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz AFBG ("Meister-BaföG") ein wirksames Mittel geschaffen, um Menschen den Weg zur Betriebsgründung zu erleichtern.
Dazu verdeutlichte Hedrich, daß seit Inkrafttreten des AFBG am 1. Januar 1996 über 130000 Förderanträge gestellt wurden, von denen nahezu 100.000 bewilligt und mehr als 780 Millionen Mark Fördermittel an angehende Meister, Techniker und andere Aufstiegswillige ausgezahlt worden seien.
"Die mit einer Aufwertung des 'Meister-BaföG' verbundene Erhöhung der Zahl der Fortbildungsteilnehmerinnen wird die so dringend benötige Gründungswelle deutlich beschleunigen", weiß Hedrich.
Hedrich: "Rot-Grün ist dafür verantwortlich"
Vor diesem Hintergrund sei die von der rot-grünen Bundesregierung für 1999 geplante Kürzung der Haushaltsmittel für das AFBG von 167 Millionen Mark unverantwortlich.
Der ursprüngliche Haushaltsansatz, wird so Hedrich, in voller Höhe wird gebraucht, um die Gründungstätigkeit wirksam zu intensivieren.
Die CDU-CSU-Bundestagsfraktion werde dazu einen eigenen Gesetzesantrag zum Ausbau des 'Meister-Bafög' mit folgenden Kernpunkten in den Deutschen Bundestag einbringen.
oFörderungerechtliche Gleichstellung von Studium und Aufstiegsfortbildung durch Anhebung des Zuschußenteils von derzeit rund 35 auf 50 Prozent;
oGewährung des AFBG bis zum Zeitpunkt der letzten Prüfung;
oAusbau der Leistungen für Familie und für die Betreuung von Kindern;
oVerfahrenserleichterungen für die Inanspruchnahme des AFBG durch Bewilligung der gesamten Fortbildung in einem Schritt;
oVerstärkung des Anreizes für die Existenzgründung durch Erleichterung der Bedingungen für Rückzahlung und Darlehenserlaß.
Durch diese Aufwertung des AFBG werde ein mittelstandspolitisches Zeichen ersten Ranges gesetzt, die berufliche Perspektive vieler Menschen verbessert und die Gleichwertigkeit von allgemeiner und beruflicher Bildung öffentlich anerkannt.


"Verlässliche Grundschule ist für alle bezahlbar!"

Geht es nach der Forderung der SPD-Landtagsfraktion, sollen alle Grundschulen nach dem Konzept der Verlässlichen Grundschule umgestaltet werden und zwar flächendeckend innerhalb der nächsten fünf Jahre.

Hannover/Landkreis (mr). In der pädagogischen Weiterentwicklung der Grundschule in Niedersachsen und der damit verbundenen Zielsetzung, Unterrichts- und Betreuungszeiten der Kinder in der Schule für Familien in einem verlässlichen Zeitrahmen zu gestalten, sieht die SPD-Landtagsfraktion das zentrale Reformprojekt ihrer Schulpolitik und fordert
o 100 Prozent Lehrerstunden für die Sicherung des Unterrichts gemäß Stundentafel
o Vermeidung von kurzfristigem Unterrichtsausfall durch eine Vertretungsreserve
o Früher Fremdsprachenunterricht ab Klasse 3
o Verlässliche tägliche Betreuungszeiten
o Flexibilität bei der Einführung und konkreten Ausgestaltung der Verlässlichen Grundschulen.
"Das Konzept der Verlässlichen Grundschule entpricht den Bedürfnissen der Kinder und den Wünschen der Eltern, und es ist für sämtliche Schulen des Landes auch bezahlbar", heißt es im Beschluß der Fraktion.
Damit könne in enger Zusammenarbeit mit den Schulträgern durch erhebliche zusätzliche Mittel des Landes eine innovative Entwicklung auch für jene 1600 Grundschulen möglich werden, deren bisherige Ausstattung das bisher nicht zugelassen habe. Einige der Eckpunkte der Beschlußfassung sind folgende:
o Zeitrahmen von fünf Stunden täglich, in der Regel von 8 bis 13 Uhr
o Der Stundenplan wird für die Klassen 3 und 4 um jeweils zwei Wochenstunden Fremdsprachen erweitert
o Eine fünfprozentige Vertretungsreserve schützt vor kurzfristigem Unterrichtsausfall. Für längerfristige Ausfälle wird der Einsatz von Springer- und "Feuerwehrlehrkräften" optimiert.
o Eine einstündige Betreuungszeit wird für die Klassen 1 und 2 angeboten.


Literatur-Kurs bei der VHS
Uelzen (pm). Zur Vorbereitung eines im September beginnenden Literatur-Kurses an der Kreisvolkshochschule (KVHS) zum Thema "Moderne und postmoderne Literatur" wird eine kostenlose Einführungsveranstaltung für Interessenten angeboten.
Zweck dieser Veranstaltung ist die Vorstellung der geplanten Lektüre über Ziele, Arbeitsmethoden und sinnvolle Vorbereitung.
Die Wünsche der Kursteilnehmer werden dabei berücksichtigt. Geplant sind vor allem deutschsprachige Romane und Dramen aber auch Übersetzungen von Werken.
Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 27. Mai, 17 Uhr, im Herzog-Ernst-Gymnasium. Die Leitung hat Ingeborg Furlonger, Anmeldungen nimmt die Kreisvolkshochschule unter Tel. (0581) 9764910 entgegen.

Glücksschießen in Wriedel
Wriedel (rg). Ein Glücksschießen für Jedermann veranstaltet die Kyffhäuserkameradschaft Wriedel am kommenden Sonntag, 16. Mai ab 13.30 Uhr. Alle Intessierten sind herzlich eingeladen.


Schlesier feiern im Landkreis ihr 50jähriges Bestehen

Uelzen/Landkreis. Bereits 5o Jahre sind nach der Gründung der Landsmannschaft Schlesien vergangen, seit am 17. Februar 1949 in Uelzen mit ca. tausend anwesenden Landsleuten eine Kreisgruppe gegründet wurde. Das Fest steht bevor.Die Schlesier haben es auch bald verstanden, in ihrem neuen Zuhause ein vertrautes Verhältnis mit den ansässigen Mitbürgern zu finden und fühlten sich hier sehr geborgen.
Den Schlesiern hat die Heimat sehr gefehlt
Was aber fehlte war die Heimat, und mit ihr auch das heimatliche Gefühl, ihre Mundartsprache, ihre Lieder sowie ihr ganzes Kulturgut und Brauchtum. Es waren schließlich 700 Jahre, in denen Generationen damit ihr Leben verbracht hatten und es nicht verloren gehen sollte. "Darum hat sich die Landsmannschaft Schlesien "der Pflicht gehorchend zur Aufgabe gemacht, ihre Kultureigenschaften zu wahren und auch weiter zu vermitteln", sagt Kreisvorsitzender Erich Kaschner.
Bei seinen Landsleuten kam wieder das Gefühl auf, ein wenig wie daheim zu sein, wenn altvertraute Sprüche zu hören waren oder wenn beim Gesang der Lieder aus der Heimat erzählt und besonders, wenn eine Weihnachtsfeier nach schlesischer Art gestaltet wurde. "Es gäbe zudem noch über viele Aktivitäten zu berichten, was bei uns Sinn und Sache ist, daß Schlesien in Uelzen weiterlebt. Zum 50jährigen Bestehens muß leider auch eingeräumt werden, daß inzwischen viele Landsleute verstorben sind und die Ehrenamtlichen nicht nur älter, sondern auch weniger geworden sind", erinnert sich heute Erich Kaschner.
"Und trotz aller Beschwernisse und Probleme war es unser Bemühen, erst mal 50 Jahre durchzuhalten." Von denen ist Kaschner fast 25 Jahre der Vorsitzende. Er "kam davon einfach nicht los", und so sieht er es "wie eine Schicksalsbestimmung, im Dienste der Heimat und meiner Landsleute mit vollem Einsatz eine Pflicht zu erfüllen."
Uelzen zählt zu den aktivsten Gruppen
Stolz können die Schlesier auch sein, weil Uelzen als eine der aktivsten Kreisgruppen in Niedersachsen gilt. "Die Schlesier sind heimatliebende Menschen und werden ihr auch immer im Herzen verbunden bleiben. Sie freuen sich aber auch, hier in der neuen Umgebung vom Kreis und der Stadt Uelzen eine gute Aufnahme gefunden zu haben, für das sie zufrieden und dankbar sind", sagt Kaschner, der auf die Veran staltung zum 50jährigen Bestehen besonders hinweist: "Es soll für alle Bürger ein Fest der Freundschaft geben." Die Feier wird am Sonntag, 16. Mai, ab 14 Uhr in der Stadthalle Uelzen stattfinden.


Schützenfest in Oldenstadt

Oldenstadt. Das Volks- und Schützenfest 1999 der Schützengilde Oldenstadt findet vom 13. bis zum 16. Mai statt. Majestät Frank Clasen bereitet sich mit seiner Königin Bettina schon auf das Ende seiner abwechslungsreichen Regentschaft vor.
Die Festtage sind immer wieder ein Ereignis, das das dörfliches Gemeinschaftsgefühl festigt, Tradition und Brauchtum pflegt. Getreu dem Prinzip, das Schützenfest nicht als Selbstzweck zu sehen, soll gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aus Oldenstadt und Umgebung gefeiert werden. Es ist sicherlich die größte Veranstaltung in einem Schützenjahr, aber die Veranstaltungen die sich über das ganze Jahr verteilen, haben auch ihren Stellenwert.
Im schießsportlichen Bereich setzen sich Mannschaften aus allen Kompanien zusammen, die die Gilde auf schießsportlichen Veranstaltungen auf Kreis-, Land- und sogar Bundesebene vertreten. Für die Gelegenheitsschützen veranstalten die Einheiten einmal im Monat ein Becherschießen. Der "Beste" oder der Schütze, der an diesem Abend Glück hat, bekommt einen Zinnbecher überreicht. Die Schützenkompanie trifft sich immer am ersten Freitag im Monat, die Jägerkompanie am letzten Freitag, um diesen Becher auszuschießen. Außerdem findet mit den Patenkompanien einmal im Jahr ein Vergleichsschießen statt. Patenkompanie der Schützenkompanie ist die Schützengilde aus Bergen an der Dumme.
Die Jägerkompanie hat gute Verbindungen zur 2. Kompanie der Schützengilde Uelzen. Zum Auftakt des Schützenfestes an Himmelfahrt werden die Patenkompanien bei den Ummärschen und auf dem Festplatz wieder stark vertreten sein.


Schützenfest in Weste

Weste (ki). Weste rüstet zum Schützenfest '99, das vom 14. bis 16. Mai gefeiert wird, und König Jens Scholz und Frau Petra nehmen Abschied.
Königsschießen ist am Freitag, 18 Uhr, auf dem Wester Schießstand, ebenfalls das Preisschießen (Bürger und Gäste). Sonnabend werden um 14 Uhr Stechschüsse auf Königs- und Prinzessinnenscheibe abgegeben und Ehrenscheiben ausgeschossen. Proklamation ist um 16 Uhr, der Festball ab 20.30 Uhr im Gasthaus Rieckmann angesagt. Am Sonntag ist Kinderschützenfest und Familientag. Um 17.30 Uhr werden die Kinderkönige bekanntgegeben. Die Preisverteilung vom Preisschießen mit gemütlichen Ausklang wird um 19.30 Uhr im Gasthaus Rieckmann sein.
Höhepunkt wird, wie in allen Jahren, am Freitag das Königsschießen sein. Beide Kompanien werden wieder alles daran setzen, die Majestät aus ihren Reihen zu stellen. Sie wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern aus Oldenstadt und Umgebung ein fröhliches Fest und sich zahlreiche Besucher...


Unterschriften zum Volkentscheid

Bad Bevensen (ehs). Fleißig gesammelt wurden Unterschriften zum Volksentscheid hinsichtlich des Kindertagsstättengesetzes in der Kurstadt Bad Bevensen und der Samtgemeinde Bevensen.
Elternvertreterinnen, Kinder und Mitarbeiterinnen des Evangelischen Kindergartens Bevensen gaben erst vor wenigen Tagen weitere vollständige Unterschriftenlisten ab und informierten Samtgemeindebürgermeister Scharnhop, Bürgermeister Eckert und den stellvertretenden Samtgemeindedirektor Heinemeyer über das landesweite Begehren.
Rund 1300 Unterschriften waren bis zum Wochenende im Rathaus eingereicht, somit hat nahezu jeder zehnte wahlberechtigte Bürger der Samtgemeinde per Unterschrift das Anliegen unterstützt. Die Unterschriftensammlungen gehen jedoch unaufhörlich weiter.


Wird Seedorf das schönste Dorf?

Seedorf (mr). Für die Aktion "Unser Dorf soll schöner werden" hat Seedorf in diesem Jahr Ambitionen auf den Titel. Die Dorfgemeinschaft, die sich für den idyllischen Ort Bad Bevensens seit Jahren stark engagiert, hat die besten Chancen. Saubere Straßen und Wege, gepflegtes Grün, ein einladender Dorfmittelpunkt mit Schalen bunt blühender Blumen: In Seedorf fühlen sich die Bürger wohl. Hecken und Sträucher, Blumen und Bäume - Seedorf ist schön.
Die Friedhofskapelle und die Gestaltung des Friedhofs mit einer Rampe, die von den Rollstuhlfahrern des Dorfes begrüßt wurde, ist nur ein Beispiel. An vier Wochenenden hat die Dorfgemeinschaft das Werk vollbracht, die Frauen des Ortes versorgten die fleißigen Helfer mit Essen und Trinken. Hinzu kommt die Gestaltung und Nutzung der alten Dorfschule als idealer Treffpunkt unter anderem für Vereine und Gruppen. Auch hier wurde eine Menge getan. Im gepflegten Schulgarten ist ein großer Grill entstanden. Hier läßt es sich vorzüglich feiern. Der Spielplatz ist sauber und bietet für die Kinder viel Abwechslung. Jetzt soll noch eine Tischtennisplatte dazukomen. Auch die Höfe in Seedorf bieten ein gepflegtes, idylisches Bild im Grünen. Seedorf hat Chancen.
Am 5. Juni um 16 Uhr wird im Rahmen der Aktion "Unser Dorf soll schöner werden" ein öffentlicher Vortrag von Friedrich Post aus Bad Bevensen mit dem Titel "Seedorf: Die Vor- und Frühgeschichte eines Dorfes, von der Eiszeit bis zur Seedorf-Stufe" stattfinden. Natürlich in der ehemaligen Dorfschule. Der Vortrag wird von Post mit Großbildern zum Thema und entsprechender Literatur angereichert. Geschichtliche Inhalte sind für jedermann verständlich und werden informativ vermittelt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.


Turmbläser blasen jetzt auch vom Rathausbalkon

Uelzen (mr). Montag, 12 Uhr. Die Bläser hoch oben im Turm von St. Marien stimmen an und geben Kund zu wissen, daß in Uelzen jetzt eine besondere Zeit angebricht. In alle vier Himmelrichtungen wird ganz oben zwischen Balken und Glocken aus den Kirchturmfenstern geblasen, damit es die Welt erfährt: Die Schützengilde der Stadt Uelzen von 1270 e.V. startet ihre Aktivitäten zum Schützenfest 1999.
Der uralte Brauch, dem zu folgen ein Rottmeister der ersten Kompanie und zwei weitere Schützenbrüder die vielen Stufen bis hoch in den Turm hinter sich bringen, wurde vorgestern um ein - schon jetzt ehrwürdiges - Novum ergänzt:
Das Signal der Bläser ertönt nun auch vom Rathausbalkon! Die Bürger dürfen sich freuen, daß das Schützenfest unmittelbar vor der Tür steht und sind herzlich willkommen. Am vergangenen Montag war auchwieder der Termin für den offiziellen Besuch des Stadthauptmanns Heinz-Joachim Höfer, der Offiziere, Oberrottmeister und Seiner Majestät Karsten Lerch im Rathaus. Dann begann das erste Vorschießen, nächsten Montag ist das zweite. Der Schützenplatz wird am 22. Mai eröffnet


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Teutonia-Handballerinnen sind aufgestiegen

Uelzen (ebe). Ein Traum wurde wahr! Die Handball-frauen der SV Teutonia haben den Aufstieg in die II. Bezirksklasse geschafft! Dank der spielerischen, vor allem aber kämpferischen Meisterleistung sicherten sich die Blau-Gelben am zweiten und entscheidenden Spieltag den Gruppensieg in der Aufstiegsrunde und vertreten den Kreis Uelzen in der kommenden Saison auf Bezirksebene. Der General-Anzeiger gratuliert den Mädels herzlich!
Aufgrund des großen Kaders wird außerdem eine weitere Mannschaft der Teutonia zum Spielbetrieb gemeldet. Personelle Verstärkung jedoch ist auch weiterhin stets willkommen.
Die handballbegeisterten Mädchen und jungen Frauen, insbesondere auch ehemalige Spielerinnen, die nach Studium, Babypause etc. wieder aktiv werden wollen, sind aufgerufen, sich zu melden.
Das Training ist jeweils dienstags ab 20 Uhr in der Turnhalle der Pestalozzi-Schule. Telefonische Informationen erteilen Abteilungsleiterin Gudrun Hartmann und Betreuerin Lilo Failmetzger unter Tel. (0581) 77414 bzw. 5171.


Wege im Ausschuß

Ebstorf (mr). Mit Wegverbindungen und der Übergabe eines Wegstückes am Heidehofsweg in Brockhöfe sowie Änderungen des Flächennutzungsplanes beschäftigen sich am Donnerstag, 20. Mai, die Mitglieder des Auschusses für Bauwesen, Umwelt- und Landschaftsschutz und Friedhofswesen des Rates der Samtgemeinde Altes Amt Ebstorf. Außerdem geht es ab 15 Uhr auch um den Einbau einer zweiflügeligen Automatik-Schiebetür im Rathaus


.Bahnhof verstanden

Uelzen (mr). "Verstehen Sie Bahnhof?" lautete das Motto der Jugend im Sozialverband Reichsbund e. V. (integ) am Wochenende auf dem Herzogenplatz. Sie forderte einen behindertengerechten Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, da der Uelzener Bahnhof im Zuge der Umbauarbeiten behindertengerecht gestaltet werden soll. Nicht die Umgestaltung der Züge selbst, vor allem die der Bahnhöfe sei von großer Wichtigkeit. Welche Schwierigkeiten Rollstuhlfahrern oder jungen Eltern mit Kinderwagen auf der Straße begegnen, stellte die integ-Jugend auf einem Parcours dar. Nur das Wetter spielte nicht so richtig mit.


Wieder ein Backtag
Bad Bodeneich (mr). Der erste Backtag des Jahres wird am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr auf dem Burghof veranstaltet. Burgbäcker Klaus Hoffmann und sein Team sind gerüstet. Volkstanz und Blasmusik tragen zur Unterhaltung der Besucher bei. "Mittelalter und mehr" heißt das Motto zusätzlicher Aktivitäten wie Tonperlenbacken, Bogenschießen, Feuerschlagen etc. Mit vier Mark sind Interessierte dabei. Das "Kleine Burgmuseum" öffnet um 14 Uhr


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Förderung für Seepark
Bad Bodeneich (mr). Der Ausbau des Seeparks in Bad Bodenteich wird durch die Bezirksregierung mit einem Zuschuss von 98000 Mark gefördert. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur, die je zur Hälfte vom Bund und vom Land aufgebracht werden. Hans Benn von der Bezirksregierung brachte Gemeindedirektor Wolfgang Eckert bereits den Bewilligungsbescheid. Nun kann der Seepark besser an das Ortszentrum angebunden werden. Kurpatienten, Urlauber und Tagesbesucher bekommen so einen unbeschwerten Zugang zum Park, können ihn besser nutzen.



Urlaubsvorsorge jetzt!
"Urlaubsvorsorge beginnt jetzt" war das Motto des Informationsabends zum Thema Reisegesundheitsvorsorge, zu dem die Ebstorfer Apotheke gemeinsam mit dem Uelzener Reisebüro Eichmann in ihre Seminarräume an der Ebstorfer Hauptstraße eingeladen hatte. Zeitlich optimal lag der Termin. Jetzt beginnt die Hauptreisezeit.
Ebstorf. "Fachlich richtige Aufklärung ist unerläßlich!" ist das Fazit des Vortrages zum Thema "Reisevorsorge". Referent des Abends war Dr. Werner Kluge vom Zentrum für Reisemedizin (Travel Med).
Impfvorsorge und die Reiseapotheke wichtig
Er machte den rund 40 Interessierten besonders deutlich, daß sowohl die Impfvorsorge als auch die vernünftige Zusammenstellung der Reiseapotheke zwei der wichtigsten Komponenten für einen glücklichen Reiseverlauf sind. Die Aufklärung der Urlauber über ihr richtiges Verhalten im jeweiligen Reiseland sei, so Dr. Kluge, ein wichtiger Faktor für erholsame Ferien.
"Der Umgang mit den ortsüblichen Speisen ist genauso zu beachten wie die Frage nach der Trinkwasserversorgung oder dem Sonnenschutz", sagte der Referent. "Trinken Sie kein Wasser aus der Leitung sondern nur Mineralwasser aus versiegelten Flaschen", riet er den Zuhörern.
"Maulschellen" gibt es Freitag
Bad Bevensen (ehs). Siebzig Meter Bevenser Maulschellen werden am Freitag, 14. Mai, in der Bevenser Fußgängerzone verkauft. Die heimischen Bäcker haben diesen besonderen Wickelkuchen für den Kinderschutzbund Bevensen gebacken. Im Beisein von Samtgemeindebürgermeister Scharnhop und stellvertretendem Samtgemeindedirektor Heinemeyer wird er um 10.30 Uhr angeschnitten. Solange der Vorrat reicht, werden die Maulschellen stückweise zum Preis von einer Mark zugunsten des Kinderschutzbundes verkauft.


Bauernmarkt in der Passage
Uelzen (mr). In Uelzen ist wieder Bauernmarktzeit: Am Sonnabend gibt es in der Stadt-Hamburg-Passage, Lüneburger Straße 4-10, von 9 bis 13 Uhr wie immer ein großes Frischeangebot. Landwirte und Hobbylandwirte bieten ihre Produkte an: Direkt vom Erzeuger können Kartoffeln, Obst und Gemüse, Fleisch- und Wurstwaren, Eier, Milchprodukte, Honig und Honigprodukte, Eierlikör, Marmeladen, selbstgebackene Kuchen und Brote sowie belegte Brote, Handarbeiten, Blumen und Gestecke, Seidenmalerei, Kunstgegenstände aus Heu und so weiter erstanden werden. Klar, daß auch wieder der Klönschnack nicht zu kurz kommt, wenn die Einkaufs- bummler Bekannte an den Ständen treffen.r der Unterkühlung groß."

 
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