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Halle
9
im Themenpark der EXPO 2000
"Das 21. Jahrhundert"
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Der
" Planet of Visions" in der Halle 9 zeigte die Welt um
1000 mit den damaligen Zukunftsvisionen, daran angeschlossen
war die Ausgrabungsstätte des 21. Jahrhunderts. Durch
Rollbahnen gelangte der Besucher auf die Ebene 2100 und ging
über die Zeitebenen 2070 und 2030 hinunter durch verschiedene
Metropolen in das Jahr 2000 zurück. Die dargestellten Exponate
ermöglichten dem Betrachter zahlreiche Einblicke in die Zukunft.
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| Im
Oktober 1999 begann Thorsten Neidhardt mit der Umsetzung der
Ideen der franz. Szenographin Hélène Robert.
An Hand von vielen Fotos, Entwürfen und Skizzen entwickelte
er mit seinem Borrmann -Team eine Möglichkeit, den Wand- und
Fussbodenbereich naturgetreu darzustellen. |
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Im
Januar 2000 begann die Vorproduktion von insgesamt ca.1800m²
Erdstrukturwänden in unterschiedlichen Oberflächen, Formen
und Farbigkeiten. Aus massiven Styroporflächen wurden Rohlinge
vorgeformt, mit speziellen Strukturmörteln überputzt und später
farblich angeglichen. |
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Nach
dem Zerschneiden der großen Wandflächen zu ca. 500 tragbaren
Einzelstücken begann für den Wiederaufbau in der
Halle 9 der EXPO eine abgestimmte Feinstarbeit: die
richtigen LKW -Ladungen zur richtigen Zeit mit verfügbaren
Mitarbeitern und ausreichenden Kränen zu koordinieren. "Nach
dieser Strategie waren wir schneller fertig als unser vorgegebener
Zeitrahmen" so
Thorsten Neidhardt.
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Eine
enge Zusammenarbeit mit den Sponsoren des 21. Jahrhunderts,
wie Siemens, der Sparkasse, Frau Dr. Schormann von der Expoleitung
und der Bietergemeinschaft des deutschen Handwerks war Voraussetzung,
um diese Gestaltung der Ausgrabungsstätte zu ermöglichen. |
Die
hohe Besucherzahl der Halle 9
bestätigte, dass dieser Teil des Themenparks ein sehenswertes
Erlebnis war.
Für Thorsten Neidhardt war es keine gewöhnliche Baustelle;
es war etwas
ganz Besonderes - etwas Einmaliges. |
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