Christoph 19 D-HLFB
ADAC Rettungshubschrauber in den Elbe-Seiten-Kanal gestürzt
Am Montag, dem 20.01.03 gegen 12:15 Uhr stürzte der ADAC-Rettungshubschrauber "Christoph 19" D-HLFB aus bisher ungeklärter Ursache bei Hohnstorf in den Elbe-Seiten-Kanal. Der Pilot und ein Rettungssanitäter konnten sich aus dem Wrack befreien und über die Eisschollen des zurzeit unbefahrbaren Kanals ans Ufer retten.
Der an Bord gewesene Notarzt konnte nach fünf Stunden nur noch tot aus dem 0,3 Grad kalten Wasser geborgen werden.

Beim ADAC kann man sich das Unglück nicht erklären, da der ADAC-Hubschrauber des Typs BO 105 CBS5 als absolut zuverlässig gilt und auch der 35jährige Pilot über weit mehr als die geforderten Flugstunden verfügte.

Am 21. Januar bestätigte sie die erste Vermutung über die Unfallursache:
Der Pilot ist ohne Grund und ohne Not unter der Brücke hindurchgeflogen.
Polizei und die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung bestätigten dieses.
Ein technischer Defekt an der BO 105CBS5 ist auzuschließen.

Eindrücke in Bildern
fotografiert von Thomas Neidhardt
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